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Die Erdbestattung


Üblicherweise findet die Erdbestattung am Heimatort

des Verstorbenen oder der Angehörigen statt. Am

Anfang steht fast immer eine Trauerfeier oder eine

Trauerandacht. Diese kann unterschiedlich gestaltet

werden. Die Angehörigen haben die Möglichkeit

mit einem Pfarrer/in oder Trauerredner/in oder

einem/r Freund/in
der Familie die Trauerfeier

mit anschließender
Beisetzung begleiten zu lassen.

Die Trauerfeier findet mit dem geschlossenen

Sarg
des/r Verstorbenen statt. Trauerfeiern am

offenen
Sarg wurden aber auch schon durchgeführt.

Die Ausschmückung der Trauerhalle kann in Absprache

mit dem Bestatter und der Friedhofsverwaltung

unterschiedlich gestaltet werden.

Bei einer Erdbestattung haben Sie verschiedene Möglichkeiten.

Die Reihenstelle wird von der Friedhofsverwaltung

zugewiesen. Nach Ablauf von 20 Jahren ist im

allgemeinen die weitere Nutzung oder erneute

Belegung durch Familienangehörige nicht mehr möglich.

Im Normalfall darf auch keine Urne beigesetzt werden.

Bei der Wahlstelle suchen die Angehörigen die Grabstelle

selbst aus. Nach der Ruhefrist kann das Nutzungsrecht

verlängert werden. So kann die Grabstelle auch wieder neu belegt

werden.
Im allgemeinen dürfen bis zu vier Urnen

beigesetzt werden.

Seit einiger Zeit ist auf manchen Friedhöfen auch eine

anonyme Erdbestattung möglich. Hierbei erhält die

Grabstelle keinen Grabstein und wird nicht bepflanzt.

Die Fläche wird mit Rasen begrünt. Selbstverständlich

können auch bei dieser Bestattungsform die

Angehörigen an der Beisetzung teilnehmen.



 
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